16.12.2005 - Einlass: 21:00:00 Beginn: 21:30:00
Knorre - Revaler Str. 39, 10245
Werkstatt #65
Werkstatt #65 - Johannes Bauer - Posaune (trombone)
Werkstatt #65 - Matthias Bauer - Bass
Werkstatt #65 - Wolfgang Fuchs - Bassklarinette
Werkstatt #65 - Hans Rempel - Gitarre, Piano
In Hans Rempel's Werkstattbesetzungen wirkten anfangs die bekannten und gestandenen DDR-Jazzmusiker. In den 80er Jahren integrierte Hans Rempel jüngere Musiker, wie Dietmar Diesner, Lothar Fiedler, Steffen Hübner oder Matthias Gassert.
Wichtiger Partner ist seit langem Johannes Bauer. Mit Wolfgang Fuchs, Urgestein der Westberliner Improvisationsszene, wird die Zusammenarbeit aus den späten achtziger und den neunziger Jahren fortgesetzt. Olaf Rupp, Gitarrist mit sofort erkennbarem Personalstil ist erstmals dabei und Matthias Bauer, Pendler zwischen E- und improvisierter Musik; im positiven Sinne Profiteur einer Entwicklung die Hans Rempel vor über 30 Jahren mit angeschoben hat.
Hans Rempel studierte Musikwissenschaften und arbeitet seit 1971 freiberuflich als Autor von Musiksendungen und Komponist von zeitgenössischer Kammermusik. Seine Zusammenarbeit mit Jazzmusikern, die Anfang der 70er Jahre im Free-Jazz nach Neuem suchten, gab in der DDR wichtige Impulse für die Entwicklung vom Free Jazz zur improvisierten Musik.
Sporadisch ist Hans Rempel mit Werkstattbesetzungen (sowohl in größeren Gruppen als auch kleineren Ensembles) an die Öffentlichkeit getreten: Jazz in der Kammer (1972/ 1976/ 1982/ 1990), Jazz now-Jazz aus der DDR (1979), Moers (1980), Münster (1985), Jazzorchester der DDR, Ltg, Conny Bauer (1988). Aus den 70er Jahren sind drei Produktionen von FMP ediditiert. Für den Jazzkeller spielte Hans Rempel 1988 mit Hannes Bauer und Heiner Reinhardt bzw. mit „Luten“ Petrowsky und Steffen Hübner, 1989 mit René Schönherr, Klaus Koch und Matthias Gassert. Mitschnitte der Auftritte von 1997 mit Uli Weber und Willi Kellers und des Piano-Duo mit Andrea Neumann von 2000 finden sich im Archiv des Jazzkellers.
Das was ich zu machen versuche, bewegt sich in einem zusätzlichen Raum, der sich (mehr oder weniger zufällig) dazwischen befindet