jazzkeller 69 e.V. Archiv


09.08.2025 - Einlass: 15:00:00 Beginn: 16:00:00
Alte Kita - Hasselwerder Str. 22A, 12439

Jazz am Kaisersteg: Bob Spice Quintet - Christof Thewes Quartet

Christof Thewes Quartet - Christof Thewes - Posaune
Christof Thewes Quartet - Hartmut Oßwald - Baritonsaxophon
Christof Thewes Quartet - Ben Lehmann - Bass
Christof Thewes Quartet - Martial Frenzel - Schlagzeug
Bob Spice Quintet - Nikolaus Neuser - Trompete
Bob Spice Quintet - Matthias Müller - Posaune
Bob Spice Quintet - Robert Würz - Altsaxophon
Bob Spice Quintet - Maike Hilbig - Bass
Bob Spice Quintet - Martial Frenzel - Schlagzeug

Bob Spice Quintet

Das BOB SPICE QUINTET verbindet die spontane Ausdruckskraft und Vitalität des Jazz mit dem 
melodischen Reichtum und der strukturellen Vielfalt der Klassik.

Unterstützt von einer frei atmenden und pulsierenden Rhythmusgruppe aus Bass und Schlagzeug, 
erzeugen Posaune und Saxophon ein vielschichtiges und ineinander verwobenes Geflecht an 
Stimmungen und Melodien.

Die ausdrucksvollen, fantasievollen und originellen Eigenkompositionen schöpfen aus dem 
melodischen Fundus kontrapunktischer Linienführung und lassen viel Raum für den individuellen 
Ausdruck, die spontane Interaktion und Improvisation der Musiker.
Christof Thewes Quartet plays the SurRealbook

Das CHRISTOF THEWES QUARTET spielt Jazzmusik und das gemeinsam seit 10 Jahren.

Mit dem Posaunisten Christof Thewes, dem Saxophonisten Hartmut Oßwald und den Berlinern 
Benjamin Lehmann (bass) und Martial Frenzel (drums) bezieht sich dieses Ensemble auf die lange 
Tradition der Quartettformationen ohne Harmonieinstrumente.

Die Band agiert akustisch, benutzt dabei musikalisch alles, was man halt so spielen kann.
Da steht Swing neben Rock, New Orleans neben Freejazz, Kollektiv neben Solo, Anstrengendes 
neben Leichtem, musikalische Anarchie neben Formstrenge, aber vor allem bedient die Band eine 
entscheidende Musiktradition, die des Humors.

Unter dem Namen “SurRealbook‘‚ haben die Musiker des CHRISTOF THEWES QUARTETs 
inspiriert durch die Jazzstandardsammlung des “AmericanSongbooks“ eine Stückesammlung 
erarbeitet, die ausschließlich aus Thewes‘ Eigenkompositionen besteht.

Im improvisierenden Kontext verschmelzen jazz- und populärmusikalische Strukturen mit Elementen 
der Neuen Musik. Ist das jetzt Freejazz à la Ornette Coleman, von Schönberg oder Frank Zappa 
inspiriert oder doch nur ein ländliches Blasorchester ?

Ein musikalisches Reinheitsgebot oder eine reine Lehre (Leere?) gibt es jedenfalls nicht, wird sozusagen 
ungewollt ad absurdum geführt. Die Thewesschen Kompositionen überzeugen durch melodische und 
rhythmische Vielfalt. Organisch verbinden die Musiker Tradition und abstrakt klingende Zwölftönigkeit 
mit emotionaler Interpretation und ihrem jeweiligen Personalstil.