22.06.2024 - Einlass: 15:00:00 Beginn: 16:00:00
Alte Kita - Hasselwerder Str. 22A, 12439
Jazz am Kaisersteg: Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - GORILLA MASK
Gorilla Mask - Peter van Huffel - Altsaxophon, Baritonsaxophon, Electronics
Gorilla Mask - Roland Fidezius - Bass, effects (Effekte)
Gorilla Mask - Rudi Fischerlehner - Schlagzeug
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Antonio Borghini - Bass
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Ulrich Gumpert - Piano
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Silke Eberhard - Altsaxophon
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Frank Gratkowski - Altsaxophon, Flöte
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Gebhard Ullmann - Tenorsaxophon, Bassklarinette
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Anna Kaluza - Altsaxophon
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Gerhard Gschlößl - Posaune
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Matthias Schubert - Tenorsaxophon
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Nikolaus Neuser - Trompete
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Günter 'Baby' Sommer - Schlagzeug
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Anke Lucks - Posaune
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood - Raymond MacDonald - Altsaxophon, Sopransaxophon
Baby Sommer’s Brother & Sisterhood Günter „Baby“ Sommers Großprojekt kann angesichts seiner hochkarätigen Besetzung als eine Art Gipfeltreffen gesehen werden. Das Ensemble erweist Chris McGregor’s legendärer „Brotherhood Of Breath“ seine Referenz. Mit ungezügelter Spielfreude erweckt es den grenzenlosen Geist der damaligen Pioniere zu neuem Leben in Kompositionen „Baby“ Sommers und anderer Ensemblemitglieder ebenso wie in den Originalen der 1970er Jahre. Ekkehard Jost beschreibt die Brotherhood in seinem Buch „Europas Jazz“ als „Kern einer freejazzmusikalischen Explosion, deren Epizentrum nicht im Klang, sondern im Rhythmus liegt.“ Den „Schwestern und Brüdern“ gelingt es, diese Tradition mitreißend aufzugreifen und ins Heute zu transformieren.
GORILLA MASK Schichten von schweren Grooves, hämmernden Rhythmen, klagenden Melodien und grenzenlosen explosiven Improvisationen: GORILLA MASK kommen als eine Art klanglicher Wahnsinn daher, mit ruheloser, brüllender Energie und gefährlich an der Grenze zum totalen Chaos. Die drei hoch reflektierten Musiker erschaffen vier- oder fünfdimensionale Klangspiralen und knuffen dich in die Rippen, während sie dein Gehirn manipulieren – sie wissen, was sie wollen und wie sie es bekommen. Die Band ist das Produkt einer ständig aktiven, hyperintelligenten Schwarmintelligenz von drei Virtuosen, ihre Musik ein Potpourri aus Punk-, Rock- und Metal-Einflüssen mit Wurzeln in Jazz, freier Improvisation und in der modernen Avantgarde. Diese Kollision von Stilen ist mit der Schlüssel zur Identität der Band. Es ist kühne Musik des 21. Jahrhunderts mit unzähligen Einflüssen und Tendenzen, rau, urban, intellektuell und bereit, einen Marathon zu laufen.